Königlicher Segen von Sternsingern aus Balve für die Landesregierung

„Christus mansionem benedicat“ – Christus segne dieses Haus. Mit diesem Segensgruß machten sich etwa 60 Sternsingerinnen und Sternsinger aus den Diözesen Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn heute auf den Weg in die Landeshauptstadt. In der Staatskanzlei nahm sie die Ministerin für Schule und Weiterbildung und stellvertretende NRW-Ministerpräsidentin, Sylvia Löhrmann, in Empfang.

Die Sternsinger aus St. Blasius Balve brachten stellvertretend für die 15 000 Sternsinger im Erzbistum Paderborn den Segen für das Neue Jahr zur NRW-Landesregierung.

Die Ministerin freute sich sichtlich über ihren jungen Besuch und begann sogleich mit einer Fragerunde zu Kinderrechten und der Tradition der Sternsinger, zu der die Kinder ihr eifrig antworteten. Mit Thesen wie „Kinder haben das Recht auf ein sicheres Zuhause“ und „Kinder haben das Recht, ihre Meinung zu äußern“ informierten die kleinen Königinnen und Könige aus Münster über das diesjährige Aktionsmotto. Mit „Klopft an Türen, pocht auf Rechte!“ setzt sich die Aktion Dreikönigssingen für Kinderrechte auf der ganzen Welt ein. Am Beispiel Nicaraguas zeigen die Sternsingerinnen und Sternsinger, dass ein Recht auf Unversehrtheit, Schulbildung und ein kindergerechtes Leben für viele Kinder nicht selbstverständlich ist. „Viele von ihnen müssen arbeiten, um zum Lebensunterhalt ihrer Familien beizutragen, und können deshalb nicht zur Schule gehen“, betont Alexandra Horster, Landesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in NRW. Andere Kinder werden Opfer von Gewalt und Missbrauch. Mit ihren gesammelten Spenden unterstützen die Sternsingerinnen und Sternsinger Projekte, in denen sich Kinder in Nicaragua für ihre Rechte einsetzen.

Gaben und Segenswünsche

Ministerin Löhrmann lobte das Engagement der Sternsinger für Gleichaltrige in Nicaragua und rief bei dieser Gelegenheit dazu auf, sich für die Rechte aller Kinder und Jugendlichen in der Einen Welt einzusetzen: „Not und Hilfsbedürftigkeit müssen auf der ganzen Welt bekämpft werden. Auch bei uns sind Kinderrechte, vor allem Beteiligungsrechte von Kindern, noch lange nicht selbstverständlich.“ Gemeinsam müsse man den Kindern – in der Welt wie bei uns – eine eigene Stimme geben. Diesen Wunsch formulierten auch die Sternsingerkinder aus Essen, als sie den Segenswunsch „20*C+M+B+12“ erklärten, den die Kölner Delegation an die Staatskanzlei anbrachte. Im Anschluss wurde die stellvertretende Minsiterpräsidentin von der Aachener Delegation noch mit köstlichen Printen aus der Kaiserstadt beschenkt, bevor sie die Spendendosen der kleinen Königinnen und Könige reichlich füllte.

Die Aktion Dreikönigssingen

Träger der Aktion Dreikönigssingen, an der sich in Nordrhein-Westfalen jährlich rund 100.000 Jugendliche und Kinder beteiligen, sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt und mit bisher knapp 72 Millionen Euro über 60.800 Projekte gefördert. Im vergangenen Jahr sammelten die Sternsingerinnen und Sternsinger in NRW fast 11 Millionen Euro. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Rehabilitation sowie Nothilfe.

Bild und Quelle : bdkj-paderborn.de

Kinder und Jugendliche schützen

Paderborn, 7. April 2011. Mit einem Bündel von Maßnahmen reagiert das Erzbistum Paderborn auf die Missbrauchsfälle in kirchlichen Einrichtungen, die in den vergangenen Monaten bekannt geworden sind: Zum 1. April 2011 wurde eine neue „Ordnung zur Prävention von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen für das Erzbistum Paderborn (Präventionsordnung – PrävO PB)“ erlassen mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche in kirchlichen Einrichtungen bestmöglich vor sexuellem Missbrauch zu schützen.

Die Ordnung sieht zunächst die Einsetzung eines Diözesanbeauftragten zur Prävention sexuellen Missbrauchs vor, dessen Aufgabe es ist, die Ordnung umzusetzen und alle diözesanen Aktivitäten in diesem Feld zu unterstützen und zu vernetzen. Des Weiteren wird von allen Personen, die in kirchlichen Einrichtungen hauptamtlich beschäftigt sind und regelmäßig Kontakt mit Kindern und Jugendlichen haben, die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses verlangt. Schließlich bestimmt die neue Regelung, dass alle Haupt- und Ehrenamtlichen, die in kirchlichen Einrichtungen regelmäßig Kindern und Jugendlichen begegnen, eine Selbstverpflichtungserklärung unterzeichnen.

Mit der neuen Präventionsordnung setzt das Erzbistum Paderborn Vorgaben der Deutschen Bischofskonferenz um. Die Bischöfe der nordrhein-westfälischen Diözesen haben sich auf gemeinsamen Anforderungen und Vorgaben zur Prävention geeinigt.

Die Präventionsordnung, die im Kirchlichen Amtsblatt (Stück 3, 2011) erschienen ist, stellen wir im folgenden zum Download zur Verfügung:

„Ordnung zur Prävention von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen für das Erzbistum Paderborn (Präventionsordnung – PrävO PB)“

Als Anlage enthält die Präventionsordnung die Selbstverpflichtungserkärung, die künftig durch alle, die in kirchlichen Einrichtungen Kontakt mit Kindern und Jugendlichen haben, unterzeichnet werden muss:

Muster Selbstverpflichtungserklärung

Generalvikar Alfons Hardt hat an die Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen einen Brief verfasst, der die Vorgaben der Präventionsordnung näher erläutert. Sein Schreiben steht hier zum Download zur Verfügung:

Schreiben von Generalvikar Alfons Hardt vom 29. März 2011

Zusätzlich informiert eine Zusammenstellung „Häufig gestellter Fragen“ (FAQs) über die neue Präventionsordnung:

FAQs zur Präventionsordnung

via: erzbistum-paderborn.de

Believe – was glaubst denn du?

Liebe Mitarbeiter in der Jugendarbeit,

anbei ein interessante Angebot für die Fastenzeit. (siehe auch Anlage)
Hier nähere Infos.

„Believe-was glaubst du?“
ist der Titel des Online-Angebots. 40 Tage – 40 Nächte, Gott und du. Sieben grundlegende Inhalte des Christseins werden praktisch und lebensnah behandelt. Im Mittelpunkt steht die Beziehung zu Gott.

Das Dekanat Märkisches Sauerland, der BDKJ Kreisverband und die KJG Hemer starten am 14.03.2011 ein multimediales Angebot für junge Menschen ab 14 Jahren.

Verschiedene Wege führen zur Anmeldung:

Erster Weg

1. richte dir ein Facebookacount ein (wenn du noch keinen hast)

2. gehe auf believe.zwanzigelf und bestätige uns als Freund.

Zweite Weg

Du findest uns nicht? Dann schicke uns deinen Facebooknamen per mail an
iserloh(at)dekanat-maerkisches-sauerland.de

und wir suchen dich.

Danach erreicht die Teilnehmer täglich vom 14.03.2011 ein medial gestalteter Impuls in Form einer Facebook-Nachricht. Zwischen den Impulsen besteht die Möglichkeit, sich auf  Facebook mit anderen Teilnehmerinnen auszutauschen, Fragen zu stellen, zu diskutieren .

Unter www.believe2011.de kann man ebenfalls täglich die Impulse anschauen. Hier besteht jedoch keine Möglichkeit sich mit anderen Teilnehmerinnen auszutauschen.

Bitte machen Sie auch andere Jugendliche neugierig auf dieses Angebot

Kirche braucht Veränderung: BDKJ begrüßt Theologen-Vorstoß

Düsseldorf, 26. Januar. „Es wird immer deutlicher: Kirche braucht Veränderung“, so kommentiert Dirk Tänzler, Bundesvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), den Aufruf vieler und namhafter Theologinnen und Theologen. Sie mahnen einen offenen Dialog über notwendige Veränderungen in der katholischen Kirche an. „Wir finden gut, dass immer mehr Menschen ihren Veränderungswillen auch öffentlich mitteilen, das schafft ein Klima des Aufbruchs und zeigt, dass viele Katholikinnen und Katholiken sich ihre Kirche anders wünschen“, so Tänzler. Dieser Dialog müsse bald und umfassend geführt werden.

Zur Diskussion hat der BDKJ bei Facebook eine Seite eingerichtet. Unter „Kirche braucht Veränderung“ lädt er zur offenen Debatte ein. „Wir wollen zeigen, dass wir als junger Teil der Kirche dialogfähig sind“, so Tänzler.

via : bdkj-blog.de