Katholische Jugend freut sich über Seligsprechung von Johannes Paul II

BDKJ : Ein schönes Zeichen für die Jugend der Welt.

Mit Freude reagiert der Bundesvorstand des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) auf die Nachricht, dass Papst Johannes Paul II. selig gesprochen werden soll. „Viele junge Menschen haben sich eine schnelle Seligsprechung gewünscht“, so BDKJ-Bundesvorsitzender Dirk Tänzler am Freitag in Düsseldorf.

Die Jugend der Welt habe mit Johannes Paul II. in einer ganz besonderen Beziehung gestanden – auch nach seinem Tod. „Seine Authentizität, seine ehrlichen Worte und sein Charisma haben die Jugendlichen begeistert. Er sprach mit ihnen und nicht über sie, das schaffte eine besondere Nähe“, so Tänzler. Als Seliger sei er ein wichtiger Fürsprecher der Jugend bei Gott. Tänzler begrüßt, dass Johannes Paul II. noch vor dem Weltjugendtag im August in Madrid selig gesprochen wird. „Das ist ein schönes Zeichen für die Jugend der Welt.“

Weitere Infos unter www.bdkj.de.

KjG: „Echter Jugendmedienschutz geht anders“

Jugendmedienschutzstaatsvertrag stoppen

In der aktuellen Diskussion über die Ratifizierung des Jugendmedienschutzstaatsvertrages (JMStV) durch die Länderparlamente bekräftigt die KjG ihre Position: „Die Sicherheit, die die geplante Novelle verspricht, ist nur eine trügerische. Hingegen stellt sie Jugendliche bei ihren eigenen Aktivitäten im Internet vor unüberwindbare Hürden“, so Lisa Eisenbarth, Bundesgeschäftsführerin der KjG. „Wirksamen Jugendschutz erreicht man nicht durch technische Lösungen, sondern nur indem man die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen, Eltern, LehrerInnen und BetreuerInnen stärkt.”

Das Gesetz sieht vor, dass ab 2011 Inhalte im Internet gemäß den Altersstufen des Jugendschutzgesetzes gekennzeichnet werden können. Mit Hilfe von Jugendschutzprogrammen sollen dann diese Alterskennzeichnungen ausgelesen und Inhalte entsprechend den Alterstufen gefiltert werden.

Besonders die Alterskennzeichnung von Inhalten kritisiert die KjG: „Für Menschen, die privat Inhalte ins Netz stellen, ist eine korrekte Bewertung, ob ein Inhalt für 6-, 12-, 16- oder 18-Jährige entwicklungsgefährdend ist, nicht rechtssicher oder nur zu hohen Kosten zu leisten.“ Bei dem zu erwartenden Einsatz von Filter-Programmen in Familien, Schulen und Jugendeinrichtungen werde aber eine solche Kennzeichnung praktisch zur Pflicht: Um ihr Publikum zu erreichen wären Jugendliche, aber auch Vereine und Jugendgruppen, Jugendverbände und Träger der Jugendhilfe gezwungen, ihre Inhalte mit Altersangaben zu versehen.

Dagegen erleichtere die Novelle das Verfahren für Anbieter entwicklungsgefährdender Inhalte: Wo das bestehende Gesetz von ihnen eine zugangsgesicherte Altersverifikation der NutzerInnen verlangt, würde nun eine Alterskennzeichnung der Inhalte ausreichen. Abgesehen davon seien viele entwicklungsgefährdende Inhalten im Ausland gehostet und blieben von den Regelungen unberührt.

„Für Jugendliche ist das Internet das wichtigste Kommunikationsmedium. Durch die Regelungen der Novelle werden sie in ihren Teilhabe- und Entwicklungschancen erheblich eingeschränkt. Dabei gilt die im Grundgesetz Artikel 5 garantierte Informationsfreiheit genauso für Kinder und Jugendliche“, erläutert Lisa Eisenbarth die Haltung der KjG.

Die Position der KjG steht als pdf-Dokument auf www.kjg bereit.

via : bdkj.de

Friedenslicht aus Betlehem im Dekanat

Auch in diesem Jahr bringen Pfadfinderinnen und Pfadfinder zu Weihnachten das Friedenslicht aus Betlehem in unsere Gemeinden. Das Licht, das vom ORF in Betlehem entzündet und in Wien an Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Europa und darüber hinaus weitergereicht wird, ist längst zu einem besonderen Symbol der Nähe Gottes und seiner Zuwendung zu uns geworden.

Am dritten Advent (12. Dezember 2010) wird das Licht von Wien aus mit dem Zug in rund 30 Städte in ganz Deutschland gebracht. In zentralen Aussendungsfeiern wird es weitergereicht an Gruppen und Gemeinden.

In diesem Jahr orientiert sich die Aktion Friedenslicht an dem Symbol des Lichtes, welches in den großen Weltreligionen stark mit dem Thema Frieden, Hoffnung und Toleranz verbunden ist.

Das Friedenslicht in unserem Dekanat:

AM 12. Dezember 18.00 Uhr in Christkönig Hemer

AM 12. Dezember 18.00 Uhr in St. Kilian Letmathe auf dem Weihnachtsmarkt

St. Blasius Balve
AM 12. Dezember, wird sich die Malteser Jugend auf den Weg nach Dortmund machen, um das Friedenslicht aus Bethlehem abzuholen und nach Balve zu bringen. Dieses wird in den folgenden Tagen in das Rathaus der Stadt Balve, das St.-Marien-Hospital, die Seniorenwohnanlage St. Johannes und zur Evangelischen Kirchengemeinde gebracht.
19. Dezember, während des Hochamtes in St. Blasius um 10:30 Uhr, eine Aussendungsfeier für das Friedenslicht statt. Hier sind die Vertreter aller Pfarrgemeinden des Pastoralverbundes „Balver Land“ und des Pastoralverbundes „Oberes Hönnetal“ eingeladen, ihre Kerze an dem Licht aus der Geburtsgrotte Jesu Christi in Bethlehem zu entzünden, um es dann in ihre jeweilige Kirche bringen zu können.

St. Walburgis Menden
Ebenfalls am dritten Advent, in der Messe am Sonntagabend, bringen die Pfadfinder wieder das Friedenslicht aus Bethlehem in die Gemeinde. Wer möchte, kann eine Laterne mitbringen und sich anschließend oder in den Tagen danach das Friedenslicht mit nach Hause nehmen.

Hallo Welt!

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