Ein Licht für Japan

Düsseldorf, 16. März. Angesichts der Natur- und Atomkatastrophe in Japan ruft der Bundesvorstand des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend am Freitagmorgen um 6.45 Uhr – genau eine Woche nach dem verheerenden Erd- und Seebeben – zum Gebet für die Menschen in Japan auf. „Wir sind erschüttert und ohnmächtig. Wir wollen unser Mitgefühl ausdrücken und im Gebet darum bitten, dass das Schlimmste nicht eintritt und Not gelindert wird.“ Der BDKJ hat unter www.bdkj.de ein Gebet für die Menschen in Japan veröffentlicht.

Der Bundesvorstand selbst wird am Freitag um 6.45 Uhr in der Düsseldorfer St. Rochus-Kirche (Ecke Prinz-Georg-Straße / Bagelstraße) in einer Frühschicht des Jugendpastoralen Zentrums „die botschaft“ an der Aktion „Ein Licht für Japan“ teilnehmen. „Licht bedeutet Hoffnung. In dieser Hoffnung sind wir mit den Menschen in Japan verbunden“, so BDKJ-Bundespräses Pfarrer Simon Rapp.

Kernkraft: verantwortungsvolles Handeln statt Populismus

Derweil kritisieren die katholischen Jugendverbände das Vorgehen der Bundesregierung im  Umgang mit Kernenergie in Deutschland. „Sind die sieben Kernkraftwerke über Nacht plötzlich unsicherer geworden?“, fragt BDKJ-Bundesvorsitzender Dirk Tänzler. „Was wir brauchen ist kein Populismus und kein Wahlkampfgetöse. Wir brauchen eine vernünftige Energiepolitik, die ohne Atomkraft auskommt. Und das so schnell wie möglich.“

Angesichts der Risiken, der ungelösten Problematik der Endlagerung und der Gefahr der Verbreitung von Atomwaffen könne die Kernenergie die Probleme des Klimawandels nicht lösen. „Kernkraft muss so schnell wie möglich aus unserem Energiemix verschwinden“, fordert Tänzler. Zu einem Gesamtkonzept gehöre auch der Einsatz der Bundesregierung für eine weltweite Einschränkung der Kernenergienutzung.

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden und -organisationen mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen in Politik, Kirche und Gesellschaft.

> Gebet für die Menschen in Japan (PDF)

Gebet für die Menschen in Japan

Menschenfreundlicher Gott
die Bilder, die uns seit einer Woche aus Japan erreichen
machen uns betroffen über das Schicksal der Menschen, die dort leben.
Machtlos sehen wir uns den Naturgewalten ausgeliefert.
Wir haben Angst und spüren, wie ohnmächtig wir sind,
wie entfesselt Natur und Technik,
wie zerstörerisch sich alles entwickelt,
wie wir beherrscht werden
und die Dinge längst nicht mehr im Griff haben.

Steh den Menschen in Japan in ihrer großen Not bei.
Lass ihnen die Hilfe zukommen, die sie in dieser Stunde brauchen.
Sei bei allen Menschen weltweit,
die von Naturgewalten heimgesucht werden
und nach Katastrophen dringend auf Hilfe angewiesen sind.

Lass uns unsere Verantwortung erkennen.
Hilf uns umzukehren und verantwortlich zu leben.
Bewahre uns vor blindem Vertrauen in Wissenschaft und Technik,
auf scheinbare Sicherheit
und vor einem Fortschrittsglauben,
der keine Grenzen und keine Ehrfurcht mehr kennt.
Lass uns nachdenken und lernen – und die Konsequenzen nicht scheuen.

Darum bitten wir durch Christus
der Mensch geworden ist,
der bei uns ist in jedem Moment unseres Lebens.

AMEN

via: bdkj.de

Katholische Jugend freut sich über Seligsprechung von Johannes Paul II

BDKJ : Ein schönes Zeichen für die Jugend der Welt.

Mit Freude reagiert der Bundesvorstand des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) auf die Nachricht, dass Papst Johannes Paul II. selig gesprochen werden soll. „Viele junge Menschen haben sich eine schnelle Seligsprechung gewünscht“, so BDKJ-Bundesvorsitzender Dirk Tänzler am Freitag in Düsseldorf.

Die Jugend der Welt habe mit Johannes Paul II. in einer ganz besonderen Beziehung gestanden – auch nach seinem Tod. „Seine Authentizität, seine ehrlichen Worte und sein Charisma haben die Jugendlichen begeistert. Er sprach mit ihnen und nicht über sie, das schaffte eine besondere Nähe“, so Tänzler. Als Seliger sei er ein wichtiger Fürsprecher der Jugend bei Gott. Tänzler begrüßt, dass Johannes Paul II. noch vor dem Weltjugendtag im August in Madrid selig gesprochen wird. „Das ist ein schönes Zeichen für die Jugend der Welt.“

Weitere Infos unter www.bdkj.de.

KjG: „Echter Jugendmedienschutz geht anders“

Jugendmedienschutzstaatsvertrag stoppen

In der aktuellen Diskussion über die Ratifizierung des Jugendmedienschutzstaatsvertrages (JMStV) durch die Länderparlamente bekräftigt die KjG ihre Position: „Die Sicherheit, die die geplante Novelle verspricht, ist nur eine trügerische. Hingegen stellt sie Jugendliche bei ihren eigenen Aktivitäten im Internet vor unüberwindbare Hürden“, so Lisa Eisenbarth, Bundesgeschäftsführerin der KjG. „Wirksamen Jugendschutz erreicht man nicht durch technische Lösungen, sondern nur indem man die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen, Eltern, LehrerInnen und BetreuerInnen stärkt.”

Das Gesetz sieht vor, dass ab 2011 Inhalte im Internet gemäß den Altersstufen des Jugendschutzgesetzes gekennzeichnet werden können. Mit Hilfe von Jugendschutzprogrammen sollen dann diese Alterskennzeichnungen ausgelesen und Inhalte entsprechend den Alterstufen gefiltert werden.

Besonders die Alterskennzeichnung von Inhalten kritisiert die KjG: „Für Menschen, die privat Inhalte ins Netz stellen, ist eine korrekte Bewertung, ob ein Inhalt für 6-, 12-, 16- oder 18-Jährige entwicklungsgefährdend ist, nicht rechtssicher oder nur zu hohen Kosten zu leisten.“ Bei dem zu erwartenden Einsatz von Filter-Programmen in Familien, Schulen und Jugendeinrichtungen werde aber eine solche Kennzeichnung praktisch zur Pflicht: Um ihr Publikum zu erreichen wären Jugendliche, aber auch Vereine und Jugendgruppen, Jugendverbände und Träger der Jugendhilfe gezwungen, ihre Inhalte mit Altersangaben zu versehen.

Dagegen erleichtere die Novelle das Verfahren für Anbieter entwicklungsgefährdender Inhalte: Wo das bestehende Gesetz von ihnen eine zugangsgesicherte Altersverifikation der NutzerInnen verlangt, würde nun eine Alterskennzeichnung der Inhalte ausreichen. Abgesehen davon seien viele entwicklungsgefährdende Inhalten im Ausland gehostet und blieben von den Regelungen unberührt.

„Für Jugendliche ist das Internet das wichtigste Kommunikationsmedium. Durch die Regelungen der Novelle werden sie in ihren Teilhabe- und Entwicklungschancen erheblich eingeschränkt. Dabei gilt die im Grundgesetz Artikel 5 garantierte Informationsfreiheit genauso für Kinder und Jugendliche“, erläutert Lisa Eisenbarth die Haltung der KjG.

Die Position der KjG steht als pdf-Dokument auf www.kjg bereit.

via : bdkj.de

Friedenslicht aus Betlehem im Dekanat

Auch in diesem Jahr bringen Pfadfinderinnen und Pfadfinder zu Weihnachten das Friedenslicht aus Betlehem in unsere Gemeinden. Das Licht, das vom ORF in Betlehem entzündet und in Wien an Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Europa und darüber hinaus weitergereicht wird, ist längst zu einem besonderen Symbol der Nähe Gottes und seiner Zuwendung zu uns geworden.

Am dritten Advent (12. Dezember 2010) wird das Licht von Wien aus mit dem Zug in rund 30 Städte in ganz Deutschland gebracht. In zentralen Aussendungsfeiern wird es weitergereicht an Gruppen und Gemeinden.

In diesem Jahr orientiert sich die Aktion Friedenslicht an dem Symbol des Lichtes, welches in den großen Weltreligionen stark mit dem Thema Frieden, Hoffnung und Toleranz verbunden ist.

Das Friedenslicht in unserem Dekanat:

AM 12. Dezember 18.00 Uhr in Christkönig Hemer

AM 12. Dezember 18.00 Uhr in St. Kilian Letmathe auf dem Weihnachtsmarkt

St. Blasius Balve
AM 12. Dezember, wird sich die Malteser Jugend auf den Weg nach Dortmund machen, um das Friedenslicht aus Bethlehem abzuholen und nach Balve zu bringen. Dieses wird in den folgenden Tagen in das Rathaus der Stadt Balve, das St.-Marien-Hospital, die Seniorenwohnanlage St. Johannes und zur Evangelischen Kirchengemeinde gebracht.
19. Dezember, während des Hochamtes in St. Blasius um 10:30 Uhr, eine Aussendungsfeier für das Friedenslicht statt. Hier sind die Vertreter aller Pfarrgemeinden des Pastoralverbundes „Balver Land“ und des Pastoralverbundes „Oberes Hönnetal“ eingeladen, ihre Kerze an dem Licht aus der Geburtsgrotte Jesu Christi in Bethlehem zu entzünden, um es dann in ihre jeweilige Kirche bringen zu können.

St. Walburgis Menden
Ebenfalls am dritten Advent, in der Messe am Sonntagabend, bringen die Pfadfinder wieder das Friedenslicht aus Bethlehem in die Gemeinde. Wer möchte, kann eine Laterne mitbringen und sich anschließend oder in den Tagen danach das Friedenslicht mit nach Hause nehmen.