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ZdK-Hauptausschuss beauftragt BDKJ mit der Beteiligung junger Menschen.

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) wurde vom Hauptausschuss des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken (ZdK) dazu beauftragt, 15 Plätze der Versammlung des synodalen Weges mit jungen Menschen unter 30 vorzuschlagen. Das entspricht derzeit 7 Prozent der gesamten Versammlung.

 

„Wir freuen uns, dass sich ZdK und die Deutsche Bischofskonferenz darauf verständigt haben, junge Menschen beim synodalen Weg zu berücksichtigen. Das Signal des ZdK-Hauptausschusses, eine echte Beteiligung junger Menschen am synodalen Weg zu ermöglichen, ist für uns ein Auftrag, den wir gerne annehmen“, sagte BDKJ-Bundesvorsitzender Thomas Andonie. „Das Vertrauen, dass der ZdK-Hauptausschuss in uns setzt, spornt uns an. Als demokratisch legitimierte Stimme von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wirken die katholischen Jugendverbände selbstverständlich auch außerhalb ihrer Strukturen und haben die Anliegen aller jungen Menschen im Blick.“

 

Der BDKJ wird die Plätze, wie von ZdK und DBK beschlossen, überwiegend mit weiblichen Vertreter*innen besetzen, um die Geschlechtergerechtigkeit in der Versammlung zu erhöhen. Um die Liste des BDKJ transparent zu besetzen, wird ein Verfahren entwickelt. Der ZdK-Hauptausschuss ist nach der ZdK-Vollversammlung das zweithöchste beschlussfassenden Gremium des Lai*innenkatholizismus in Deutschland. Die aktuellen Entscheidungen zum synodalen Weg finden unter Vorbehalt der Vollversammlung statt, die am 22. und 23. November tagen wird.

 

Die aktuelle Satzung und weitere Informationen zum synodalen Weg sind unter www.DBK.de oder www.ZdK.de zu finden. Der BDKJ informiert unter www.bdkj.de/synodalerWeg über den synodalen Weg.

 

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

http://www.bdkj.de

Mit Austausch, Argumentationstraining und Vernetzung haben sich 45 Teilnehmende auf die Debatte der Priesterweihe von Frauen vorbereitet. Bei dem Fachtag des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) haben sich am Wochenende unter anderem Weihbischof Ludger Schepers und Christiane Florin der Frage gestellt.

Mit Austausch, Argumentationstraining und Vernetzung haben sich 45 Teilnehmende auf die Debatte der Priesterweihe von Frauen vorbereitet. Bei dem Fachtag des BDKJ haben sich am Wochenende unter anderem Weihbischof Ludger Schepers und Christiane Florin der Frage gestellt.

„Frauen, aber auch Männer in unserer Kirche sind es leid, dass mit unschlüssigen Argumenten weiterhin ein patriarchales Machtgefüge zementiert wird.“, erklärte BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier bei der Eröffnung der Tagung. Schon seit mehr als 25 Jahren fordert der BDKJ eine geschlechtergerechte Kirche. Das BDKJ-Bundesfrauenpräsidium hat dazu am vergangenen Samstag einen entsprechenden Fachtag veranstaltet. Unterstützung bekamen sie am Samstag von Journalistin Christiane Florin, Autorin Jaqueline Straub, Eva Maria Düring (Bereichsleiterin SKFM) und Weihbischof Schepers aus dem Bistum Essen. Im Gespräch mit Stefanie Schulze aus dem BDKJ-Bundesfrauenpräsidium, machte Weihbischof Ludger Schepers als Mitglied der Frauenkommission der Deutschen Bischofskonferenz deutlich: „Ich kann häufig nicht Kirche leben, wie ich sie verstehe – wirklich geschwisterlich und gleichberechtigt – und das tut mir weh.“

„Die Frage ist letztlich, ob die Kirche die Moderne wirklich akzeptieren wird oder nicht“, erläuterte Dr. Annette Jantzen in ihrem Einführungsvortrag, in dem sie die Frage nach der Frauenweihe in den Kontext der Lehrentwicklung im 19. und 20. Jahrhundert stellte. In den darauffolgenden Workshops schulten sich die Teilnehmenden in Argumentationstrainings und mit Gesprächsstrategien. So berichtete Jaqueline Straub von ihrer Berufung zur Priesterin und wie sie dafür öffentlich diffamiert wird. „Frauen als Priesterinnen sind keine Maximalforderung, sondern eine Selbstverständlichkeit“, betonte auch Christiane Florin in ihrem Workshop. Die Journalistin hat zur Situation der Frauen in der katholischen Kirche das Buch „Weiberaufstand“ verfasst und ist sich sicher: „Um den Druck aufrecht zu erhalten bedarf es mehr Solidarität derjenigen Katholikinnen und Katholiken, die einen Veränderungsbedarf sehen.“

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Gemeinsam Berge versetzen, voller Einsatz für die gute Sache, den Glauben in die Tat umsetzen: Rückblick auf die 72-Stunden-Aktion im Mai 2019!

Drei Tage lang haben über 160.000 junge Menschen und Beteiligte aller Generationen in 3.400 Projekten Großes geschafft - mit Überzeugung, dem Einsatz ihrer Talente und mit viel Durchhaltevermögen. Sie haben sich neuen Herausforderungen gestellt, ihre Kraft für die Gesellschaft eingesetzt und politische Fragestellungen thematisiert.

Die 72-Stunden-Aktion zeigte das wertvolle Engagement von jungen Menschen. In drei Tagen wurden U18-Europawahlen organisiert, Insektenhotels gebaut und auf das Bienensterben aufmerksam gemacht. In 4.320 Minuten sammelten Aktionsgruppen Spenden für den guten Zweck, organisierten Kleidermärkte oder reinigten Gedenktafeln. In 259.200 Sekunden versorgten sie Obdachlose mit Kleidung und Lebensmitteln, führten Workshops zum Grundgesetz durch und besuchten Senior*innen in deren Zuhause. Das Motto war „Uns schickt der Himmel“ und die jungen Menschen wurden am Aktionswochenende tatsächlich zum Segen für andere.

Dies dokumentiert die bundesweite Dokumentation der 72-Stunden-Aktion 2019, die heute erschienen ist.

Weitere Informationen gibt es auf www.72stunden.de.

http://www.bdkj.de