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Herzliche Einladung zum Stay-at-Home-Angebot vom BDKJ-MK !

Was:   Impulse, Musik, Gebet

Wann:   Samstag, 2. Mai um 18 Uhr

Wo:   Bei dir zu Hause, folge einfach diesem Link:

https://meetingsemea10.webex.com/meetingsemea10-de/j.php?MTID=mfe2eb688eac763152030a401f5cae63a

Werbe-Flyer

 

Als Mitglied der DPSG war sein politisches Handeln von der katholischen Soziallehre geprägt.

Im Alter von 84 Jahren ist der DPSGler Norbert Blüm verstorben.

Seine Wurzeln in der katholischen Jugendverbandsarbeit haben auch sein späteres politisches Handeln ganz im Sinne der katholischen Soziallehre geprägt: in seiner Zeit als Bundessozialminister wurde die Pflegeversicherung in Deutschland eingeführt und bei einem Staatsbesuch in Chile kritisierte er gegenüber dem damaligen Diktator Pinochet ganz offen die Folter in dem südamerikanischen Land.

Norbert Blüm war von 1982 bis 1998 Arbeits- und Sozialminister. Neben Einführung der Pflegeversicherung, prägten auch Reformen und Änderungen der Rentenversicherung seine Karriere als Politiker.

http://www.bdkj.de

In einem Zwischenruf spricht der der arbeit für alle e. V., eine Initiative des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), dafür aus, Jugendlichen aus Einrichtungen der Jugendberufshilfe Tablets zur Verfügung zu stellen, um eine digitale Teilhabe zu ermöglichen.

In einem Zwischenruf spricht der der arbeit für alle e. V., eine Initiative des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), dafür aus, Jugendlichen aus Einrichtungen der Jugendberufshilfe Tablets zur Verfügung zu stellen, um eine digitale Teilhabe zu ermöglichen.

Digitale Lernformate sind in der aktuellen Pandemie in vielen Bereichen wichtige Alternativen zum analogen Unterricht, so auch in der Jugendberufshilfe. „Die Chancen digitaler Lernformen können aber wegen unzureichender Ausstattung der Einrichtungen und der jungen Menschen oft nicht sachgerecht genutzt werden“, erklärt der arbeit für alle e. V. und warnt: „So werden die Jugendlichen in Zeiten der aktuellen Pandemie noch weiter von der Teilhabe an Bildung und Wissen abgekoppelt und drohen, weiter abgehängt zu werden.“ Darum fordert der arbeit für alle e.V. Jugendliche in der Jugendberufshilfe mit digitalen Endgeräten, insbesondere Tablets, PCs und Druckern auszustatten. Außerdem seien die digitalen Kompetenzen der Mitarbeitenden und Jugendlichen auszubauen und die digitale Infrastruktur in ländlichen Regionen und benachteiligten Stadtteilen zu verbessern, so der arbeit für alle e.V.

Die aktuelle Krise zeige, dass die Einrichtungen der Jugendberufshilfe wegen fehlender Ressourcen und beschränktem Zugang zu entsprechenden Förderprogrammen oft unzureichend mit digitalen Medien ausgestattet sind. Diese Situation müsse in einer gemeinsamen Anstrengung überwunden werden.

Der Zwischenruf des arbeit für alle e.V. ist unter folgendem Link zu erreichen: www.bdkj.de/zwischenruf-afa

Der arbeit für alle e.V. ist eine Initiative des BDKJ, in dem der BDKJ seine Aktivitäten gegen Jugendarbeitslosigkeit bündelt.  Ihm gehören von der BDKJ-Hauptversammlung gewählte Mitglieder und Einrichtungen der Jugendberufshilfe an.

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

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Ein Zwischenruf des arbeit für alle e.V., einer Initiative im BDKJ, in der Coronakrise.

Die Coronakrise wirkt sich auf alle Lebensbereiche der jungen Menschen in Deutschland aus. Die Einrichtungen der Jugendberufshilfe, die in der Initiative „arbeit für alle“ zusammenarbeiten, richten den Blick auf die sozial benachteiligten und individuell beeinträchtigten Jugendlichen, die sie im Übergang in Ausbildung und Arbeit begleiten.

Die Einrichtungen gewährleisten für diese Jugendlichen gerade jetzt auch eine dringend benötigte intensive persönliche Begleitung und Beratung. Sie bemühen sich außerdem in vielfältiger Form, die Lernfortschritte mit den Jugendlichen weiter zu sichern. Hierfür bieten sich digitale Räume und E-Learning Formate an.

Leider ist das Bild in der Realität ein anderes und es scheitert unter anderem an verschiedenen Faktoren:

  • Viele junge Menschen haben zwar ein Smartphone mit Internetzugang, aber keinen Zugang zu Endgeräten wie Tablets, Laptops oder PCs, (leistungsfähigem) Internet und Druckern, weil diese Geräte in ökonomisch schlecht gestellten Familien kaum vorhanden sind. Wenn vorhanden, wird der „Familiencomputer“ von allen Familienmitgliedern für unterschiedliche Aktivitäten, z.B. zum Streamen, geteilt.
  • In ländlichen Räumen und benachteiligten Stadtteilen fehlt es oft an guter digitaler Infrastruktur. Hier wird nicht ausreichend in den Netzausbau investiert.
  • Die Einrichtungen der Jugendberufshilfe sind oft nicht ausreichend digital ausgestattet. Im Rahmen von Vergabemaßnahmen ist zwar die Grundausstattung vorhanden, die Möglichkeiten zur Vermittlung digitaler Kompetenzen sind aber eingeschränkt, so dass die Versorgung der Jugendlichen mit geeigneten digitalen Endgeräten nicht möglich ist. Zudem fehlen den Jugendlichen sowohl Mailadressen, über die sie erreichbar sind, als auch ausreichend Datenvolumen.


Der Jugendberufshilfe gelingt es in der Coronakrise, Wege für eine persönliche Betreuung über Telefonate, Videotelefonie und für analoge Lernformen zu öffnen. Die Chancen digitaler Lernformen können aber wegen unzureichender Ausstattung der Einrichtungen und der jungen Menschen oft nicht sachgerecht genutzt werden. So werden die Jugendlichen in Zeiten der aktuellen Pandemie noch weiter von der Teilhabe an Bildung und Wissen abgekoppelt und drohen, weiter abgehängt zu werden.

Die Initiative „arbeit für alle“ fordert auf Basis der Erfahrungen der Einrichtungen der Jugendberufshilfe für die Gegenwart und die Zukunft:

  • Ausstattung aller Jugendlichen in der Jugendberufshilfe mit digitalen Endgeräten (nicht Smartphones, sondern Tablets, Drucker, Laptops, PCs) und leistungsfähigem Internet, ggf. über die Einrichtungen der Jugendsozialarbeit. Im Rahmen einer Lernmittelfreiheit müssen die Jugendlichen mit Tablets oder Laptops und Druckern im Rahmen der Maßnahmen ausgestattet werden.
  • Einbezug der Einrichtungen der Jugendberufshilfe in die vielfältigen Bundesprogramme zur Förderung der digitalen Infrastruktur, Schaffung von Wegen zur Öffnung des Vergaberechts hierfür.
  • Ausbau des Erwerbs digitaler Kompetenzen für Mitarbeitende und Jugendliche in Einrichtungen der Jugendsozialarbeit.
  • Verbesserung der digitalen Infrastruktur in ländlichen Regionen und benachteiligten Stadtteilen, da digitale Teilhabe unabdingbar ist.

Die Coronakrise hat nochmals stärker gezeigt, dass die Einrichtungen der Jugendberufshilfe wegen fehlender Ressourcen und beschränktem Zugang zu entsprechenden Förderprogrammen oft unzureichend mit digitalen Medien ausgestattet sind. Viele Jugendliche in der Zielgruppe haben kaum Zugang zu qualitativer Hardware. Zugleich fehlen ihnen digitale Kompetenzen.  So gelingt es nicht, die Jugendlichen an den Vorteilen digitaler Lernwege partizipieren zu lassen.

Diese Situation muss in einer gemeinsamen Anstrengung überwunden werden. Digitalisierung ersetzt das persönliche Gespräch und Unterstützung nicht, aber sie fördert Integrationsprozesse, wenn sie richtig eingesetzt wird.  Entsprechende Qualifizierungen, die sehr konkret auf adäquate Lernprogramme und Kommunikationsmöglichkeiten eingehen, müssen angeboten und finanziert werden. Alle Jugendlichen müssen die Möglichkeit zu einer echten, wirksamen digitalen Teilhabe erhalten. Dies gilt es, unabhängig von der aktuellen Krisensituation, beispielsweise im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets, allen Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu ermöglichen.

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Im April 2013 stürzte die Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch ein und 1.135 Menschen verloren ihr Leben. Mit der Kampagne #Pushfairtrade erinnert Fair Trade Deutschland an das verheerende Unglück und beleuchtet gleichzeitig, welche Möglichkeiten es heute gibt auf Fair Fashion umzustellen.

Im April 2013 stürzte die Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch ein und 1.135 Menschen verloren ihr Leben. In den Tagen darauf wurde deutlich – Arbeiter*innen hatten bereits Risse am Gebäude entdeckt und sollten weiter zur Arbeit zu erscheinen. Zu groß war der Druck der Kund*innen aus dem Ausland, darunter auch zahlreiche Modefirmen aus Europa.

Mit der Kampagne #Pushfairtrade erinnert Fair Trade Deutschland an das verheerende Unglück und beleuchtet gleichzeitig, welche Möglichkeiten es heute gibt auf Fair Fashion umzustellen. In diesem Magazin erzählen ein indischer Manager aus der Baumwollindustrie, eine indische Trainerin für Arbeitsrechte und verschiedene Fashion-Influencer*innen was sich in der Branche getan hat.

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