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BDKJ fordert kostenlosen ÖPNV für Freiwilligendienstleistende

Mit der Social-Media-Aktion #freiefahrtfuerfreiwillige unterstreichen am „Tag des Ehrenamtes“ am 5. Dezember junge Menschen und Zentralstellen des FSJ, FÖJ und BFD ihre Forderung nach einem kostenlosen Nahverkehr für Freiwilligendienstleistende.

Auch am „Tag des Ehrenamtes“ machen sich hunderttausende Freiwilligendienstleistende mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg zu ihren Einsatzstellen und müssen dafür einen guten Teil ihres Taschengeldes investieren. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) unterstützt die Forderung nach kostenfreien oder kostengünstigen ÖPNV-Tickets für alle Freiwilligen in ihrem jeweiligen Bundesland. „Wir hören nicht auf, uns dafür einzusetzen, dass junge Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst kostenlos mit Bus und Bahn zu ihren Einsatzorten fahren können“, sagt BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier. „Statt erneut die Debatte über die Dienstpflicht zu führen, wollen wir die Rahmenbedingungen für Freiwilligendienstleistende verbessern. Dabei ist der kostenlose ÖPNV für diejenigen, die sich tagtäglich für den Zusammenhalt der Gesellschaft einsetzen, eine wichtige Maßnahme."

Die Forderung ist nicht neu. Seit 2017 setzen sich die Zentralstellen für den kostenlosen Nahverkehr ein und konnten in einzelnen Bundesländern bereits Erfolge erzielen. In Berlin, Brandenburg, Hessen und Niedersachsen gibt es aktuell spezielle Angebote für Freiwillige, nicht alle erfüllen die Forderung vollständig. In weiteren Bundesländern erhöhen Zentralstellen und Freiwilligendienstleistende durch Petitionen den Druck auf politische Entscheidungsträger*innen.

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.