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Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) unterstreicht mit einer neuen Bibelausgabe, dass biblische Geschichten auch in der heutigen Welt den Nerv der Zeit treffen. Die neue Ausgabe mit dem Titel „WIR erzählen die Bibel“ wurde vom Herder-Verlag verlegt und ist ab dem 17. Februar erhältlich.
Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) unterstreicht mit einer neuen Bibelausgabe, dass biblische Geschichten auch in der heutigen Welt den Nerv der Zeit treffen. Die neue Ausgabe mit dem Titel „WIR erzählen die Bibel“ wurde vom Herder-Verlag verlegt und ist ab dem 17. Februar erhältlich. Eine Gruppe Erzähler*innen aus der Zeit der Antike stellt jeden Text in einer Einleitung mit einem Motto vor. Dabei zieht diese Gruppe immer wieder Parallelen zwischen der Lebenswelt der Antike und dem Alltag im Jahr 2020.  BDKJ-Bundesvorsitzende Katharina Norpoth sagt: „Immer wieder geht es um die großen Themen wie Freiheit, Kultur, Würde, Gewalt oder Liebe. Das sind Themen, die junge Menschen beschäftigen. Damit bleibt die Bibel auch heute aktuell.“ Diese Bibelausgabe erzählt die Ursprünge des christlichen Glaubens und die Geschichte des Volkes Israels. Peter Otten, ein Autor der Bibel, ergänzt: „Wer diese Bibel liest, bekommt Orientierung, indem er einem roten Faden durch die gesamte Bibel bis in unsere heutige Zeit folgen kann. Leser*innen können daher auch schwierige Textabschnitte der Bibel besser verstehen und einordnen.“ Die Autoren Peter Otten und Christian Linker erklären mit verständlichen Beispielen die Hintergründe und Zusammenhänge in der Entstehungszeit der Bibel und provozieren die Leserschaft, heutige verbreitete Lebensarten kritisch zu hinterfragen. Wissenschaftliche Unterstützung haben die Autoren dabei von Professorin Sandra Hübenthal und Dr. Bernhard Klinger vom Lehrstuhl für Exegese und Biblische Theologie der Universität Passau bekommen. Illustriert wurde die Bibelausgabe von Mika Springwald. WIR erzählen die Bibel ist ab dem Alter von 12 Jahren geeignet und im Herder-Verlag erschienen. Das Buch ist im Buchhandel und auf der Internetseite des Verlags zum Preis von 19,50 € erhältlich. Außerdem kann die Bibel direkt beim BDKJ bestellt werden unter www.bdkj.de/jugendbibel. Der BDKJ ist der Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

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Seit 2015 unterstützt der Messenger Telegram Kanäle / Channel.  Diese werden vorrangig über Bots mit Nachrichten von Webseiten versorgt, so das die Nutzer eines Channel / Kanals immer auf dem neusten Stand sind.

Der BDKJ MK hat nun auch einen solchen Channel / Kanal auf Telegram eingerichtet um Euch mit den neusten News aus dem Vorstand, unserer Homepage und vom BDKJ Bundesverband zu versorgen.
Unseren Kanal / Channel findet hier:

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Zur Nutzung des Channel / Kanal müsst ihr Telegram auf eure Handys oder Tablets installieren. Die nötigen Links und Informationen zu Telegram findet ihr hier :

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Da ein Kanal / Channel so gestaltet ist, dass nur die Admins / Bot etwas posten können und ihr somit nicht mit uns interagieren könnt, haben wir noch zusätzlich eine Telegram Gruppe eingerichtet, in der ihr mit uns in Kontakt treten könnt, aber auch untereinander Infos austauschen könnt.
Die Gruppe findet ihr hier :

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Der ehemaliger Bundespräses Peter Bleeser ist am Samstag in Koblenz gestorben.

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) trauern um ihren ehemaligen Bundespräses und Leiter Peter Bleeser, der am 1. Februar im Alter von 78 Jahren in Koblenz gestorben ist. Von 1982 bis 1989 war Bleeser Bundespräses des BDKJ und ab 1984 gleichzeitig Leiter der afj.

In seine Amtszeit als BDKJ-Bundespräses fiel unter anderem das Wiederaufleben der Bundesfrauenkonferenz im Jahr 1987 und der Schweigemarsch für den Frieden auf dem Katholikentag 1982 in Düsseldorf. 1988 hat er als Leiter der afj das Pastoralkonzept kirchlicher Jugendarbeit maßgeblich mitgestaltet.
Peter Bleeser wurde am 5. Januar 1942 in Betzdorf geboren, besuchte dort die Volksschule und das Gymnasium. Im März 1967 wurde er von Bischof Bernhard Stein in Trier zum Priester geweiht. Er wurde Kaplan in Konz, von 1969 bis 1976 Regionaljugendpfarrer der Region Trier, 1976 bis 1982 Bundeskurat der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg in Düsseldorf.


Am 11. Februar findet die Beerdigung in Koblenz statt.

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15 unter 30-Jährige vom BDKJ ausgewählt / Junge Menschen in inhaltliche Foren gewählt

Die katholische Kirche in Deutschland ist mit der ersten Synodalversammlung in Frankfurt in den Synodalen Weg gestartet. Unter den knapp 230 Teilnehmenden, diskutierten 21 Menschen bis 30 Jahren mit über die Zukunft der Kirche.

Katharina Norpoth, Bundesvorsitzende des BDKJ zeigt sich zufrieden mit der ersten Synodalversammlung: "Wir haben in den vergangenen drei Tagen ein solides Fundament für unsere Beratungen gelegt." Nach diesem guten Auftakt gehe es nun aber darum, in den vier Synodalforen Entscheidungsoptionen zu erarbeiten, die der Synodalversammlung vorgelegt werden. "Uns war es sehr wichtig, dass gerade in den inhaltlichen Foren junge Menschen vertreten sind. Jetzt sind acht von den 15 jungen Synodalen sowie Thomas Andonie und ich für den BDKJ aufgeteilt auf vier Foren - hier werden wir die Perspektive junger Menschen in der katholischen Kirche nachdrücklich einbringen", sagt die Vertreterin der katholischen Jugendverbände.

Auf die nächste Versammlung im Herbst blickt Katharina Norpoth positiv: "Wichtig ist aber, dass die erste Synodalversammlung reflektiert und Weiterentwicklungspotenzial genutzt wird. Wir haben gemerkt, dass wir mehr Zeit für den inhaltlichen Austausch benötigen, um am Ende zu guten Ergebnissen zu kommen."

Norpoth betont außerdem die Wichtigkeit der MHG-Studie für die Beratungen: "Die Studie über massive sexualisierte Gewalt in der Kirche ist der Ausgangspunkt für den Synodalen Weg." Es sei Aufgabe der Versammlung, Lösungen für die Fragen zu finden, welche die Studie aufgeworfen hat. "Dazu gehört zum Beispiel auch die Frage der Machtteilung. In den Jugendverbänden leben wir Partizipation durch paritätische Leitungen. Dafür werben wir hier auch im Synodalen Weg."

Mit dem Start des Synodalen Weges im Dezember hat der BDKJ 15 junge Menschen ausgewählt, die zusätzliche Plätze in der Synodalversammlung besetzen. Die 15 Unter-30-Jährigen meldeten sich rege zu Wort, gestalteten die Versammlung wesentlich mit und erhielten viel Applaus und mediale Aufmerksamkeit. Die hohe Anzahl von rund 230 Bewerbungen um die 15 zusätzlichen Plätze für junge Menschen hatte das große Interesse junger Menschen an der Kirche gezeigt und ihre Bereitschaft, sich für eine zukunftsfähige Kirche einzusetzen.

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Sternsinger zum zwölften Mal im Europäischen Parlament zu Gast.

Brüssel. „Für mich ist der Besuch der Sternsinger eine liebgewordene Tradition, und ich freue mich sehr, dass wir wieder Sternsinger aus sechs Ländern hier in Brüssel haben“, sagte EU-Vizepräsident Rainer Wieland angesichts der vielen Königinnen und Könige im Protokollsaal des EU-Parlamentspräsidenten. Sechs Sternsinger-Delegationen aus Belgien, Deutschland, Italien, Österreich, Rumänien und Ungarn, brachten am Mittwoch, 8. Januar, den Segen in das Europaparlament in Brüssel. Die deutschen Sternsinger kamen aus der katholischen Pfarreiengemeinschaft Gerolsteiner Land (Bistum Trier).

Engagement für Menschen

Wieland zeigte sich angesichts der Friedensbotschaften der 23 Mädchen und Jungen beeindruckt. „Ihr bringt nicht nur den Segen, ihr seid ein Segen mit eurem Engagement für Menschen, die ihr überhaupt nicht kennt. Ihr zeigt, dass ihr euch Gedanken macht, dass es anderswo auf der Welt auch ein bisschen mehr werden muss, wie wir es hier in Europa seit Jahrzehnten haben. Die Verpflichtung, die wir Abgeordnete dafür haben, ist eine Verpflichtung, die auch ihr empfindet.“

„Frieden fängt im Kleinen an“

Die Mädchen und Jungen hatten sich im Vorfeld des Empfangs intensiv mit dem Thema Frieden beschäftigt. Jede Gruppe präsentierte selbst gestaltet Bilder und Friedensbotschaften dazu. „Durch die Medien erfahren wir jeden Tag, dass Kinder in den Krieg ziehen müssen, dass Menschen wegen ihrer Religion Angst haben müssen, dass Kinder auf der Flucht einen viel zu langen und gefährlichen Weg auf sich nehmen müssen. Das darf in unseren Augen nicht sein“, stellte Sebastian (13) stellvertretend für die deutschen Sternsinger heraus.

Einsatz für Frieden weltweit

„Das sind unsere Friedensbotschaften, die uns wichtig sind. Denn wir Sternsinger sind Friedensbringer. Wir wünschen uns, dass auch Sie alle hier im Europaparlament sich für eine friedliche Gemeinschaft in Europa und in der ganzen Welt einsetzen!“, forderte Maria (13) aus Italien/Südtirol stellvertretend für alle europäischen Sternsinger Wieland und alle anwesenden Abgeordneten auf. Im Anschluss an den Empfang brachten die Königinnen und Könige den Segen „20*C+M+B+20“ auch in die Büros der Abgeordneten ihres jeweiligen Heimatlandes. Bereits zum zwölften Mal seit 2008 trugen die Sternsinger ihren Segen in das Europaparlament. Zuvor hatten sie bereits das Büro der COMECE, der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft, besucht und den Segen gebracht.

Rund 1,14 Milliarden Euro, mehr als 74.400 Projekte Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,14 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 74.400 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 61. Aktion zum Jahresbeginn 2019 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.226 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 50,2 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Nothilfe.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt 108 Sternsinger im Bundeskanzleramt.

Berlin.  „Wenn ihr überall in Deutschland von Haus zu Haus zieht, dann pflegt ihr einen wunderbaren Brauch“, begrüßte und lobte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag ihre 108 königlichen Gäste. Aus allen 27 deutschen Bistümern waren Sternsinger nach Berlin zum traditionellen Empfang im Bundeskanzleramt gereist. „Aber, es ist eben nicht nur der Brauch als solcher, sondern ihr bewegt damit natürlich noch sehr viel mehr. Ihr engagiert euch politisch und ihr macht auf ganz wichtige Themen aufmerksam. Und ihr als Kinder helft anderen Kindern auf der Welt“, so die Bundeskanzlerin in ihrer Ansprache an die kleinen und großen Könige. „Ihr bringt damit eine Botschaft zu den Menschen, wenn ihr durch die Städte und Dörfer zieht, die sagt: hier kann jeder etwas tun, wir brauchen Nächstenliebe, damit die Welt friedlicher wird und damit die Welt zusammenhält.“

„Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ heißt das Leitwort der aktuellen, 62. Aktion Dreikönigssingen. Die Sternsinger Eva (13), Oyana (13), Benedikt (14) und Tobias (13) aus der Gemeinde St. Johannes Baptist in Jena (Bistum Erfurt) zeigten mit einem kurzen Szenenspiel, warum sie und rund 300.000 weitere Sternsinger überall in Deutschland sich diesmal besonders dem Thema „Frieden“ verschrieben haben. Ein großes Bild einer Hauswand in einem Kriegsgebiet, voller Einschusslöcher, verwandelten sie in 27 Friedensbotschaften der Sternsinger. Ein Buch mit zahlreichen dieser farbenfrohen Botschaften überreichten sie im Anschluss der Bundeskanzlerin, verbunden mit einer großen Bitte: „Wir bitten Sie, dass Sie sich gemeinsam mit vielen anderen dafür einsetzen, dass immer mehr Kinder in Frieden leben können.“

Frieden – leicht und schwer zugleich

„In diesem Jahr ist unser Thema ‚Frieden! Im Libanon und weltweit‘ leicht und schwer zugleich“, machte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘ in seinem Grußwort deutlich. „Leicht, weil jeder Mensch doch verstehen kann, wie notwendig für das Aufwachsen von Kindern eine friedliche Umgebung ist. Sich zu entwickeln, zu lernen, seine Träume zu verwirklichen, zu wachsen braucht Frieden. Schwer aber, weil wir alle wissen, dass Kinder zu allererst und am schlimmsten unter den Kriegen und gewaltsamen Konflikten dieser Tage leiden“, so Pfarrer Bingener, der gemeinsam mit Lisi Maier, Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die 27 königlichen Delegationen ins Bundeskanzleramt begleitet hatte. In Richtung der Kanzlerin sagte Pfarrer Bingener: „Sie werden in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten Politikerinnen und Politiker treffen, die entscheidend dazu beitragen, ob Frieden werden kann oder sich die Spirale der Gewalt weiterdreht. Ihr Regierungshandeln wird weiter dazu beitragen können, dass weltweit immer mehr Kinder in Frieden und Gerechtigkeit aufwachsen können.“

Kinder sollen in Frieden und Freiheit leben können

Eine ganz besondere Aufgabe übernahmen die Sternsinger Johanna (10), Theresa (10), Armin (10) und Justus (10) aus der Gemeinde Zum Guten Hirten in Cottbus (Bistum Görlitz). Zunächst nahmen sie die Spende der Bundeskanzlerin entgegen, mit der Angela Merkel ein Bildungsprojekt für Kinder im Libanon unterstützt. Im Anschluss schrieben sie den Segen „20*C+M+B+20 – Christus mansionem benedicat, Christus segne dieses Haus im Jahr 2020“ im Kanzleramt an. Ein Segen mit wahrlich großer Symbolkraft: „Fast auf den Tag genau vor 30 Jahren waren die ersten Sternsinger aus der ehemaligen DDR, aus dem Bistum Görlitz, Besucher des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl“, erklärten die Königinnen und Könige aus Cottbus vor der großen Journalistenschar. „Wenn es die friedliche Revolution in unserem Land nicht gegeben hätte, gäbe es noch heute in Ostdeutschland keine Sternsinger. Wir wollen dazu beitragen, dass hier und in allen Ländern Kinder in Frieden und Freiheit leben können.“

Jeweils vier Sternsinger aus allen 27 deutschen Bistümern vertraten in Berlin die 300.000 engagierten Mädchen und Jungen, die sich rund um das Dreikönigsfest bundesweit an der 62. Aktion Dreikönigssingen beteiligen. Seit 1984 bringen die Sternsinger jedes Jahr ihren Segen ins Bundeskanzleramt. Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßte die kleinen und großen Könige bereits zum 15. Mal.

Rund 1,14 Milliarden Euro, mehr als 74.400 Projekte

Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,14 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 74.400 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 61. Aktion zum Jahresbeginn 2019 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.226 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 50,2 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung und soziale Integration.

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfängt Sternsinger in Berlin.

Berlin.  „Mit eurem Stern bringt ihr Licht in dunkle Nacht. Mit den von euch gesammelten Spenden bringt ihr anderen Kindern Hoffnung. Hoffnung auf ein neues Leben“, freute Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sich über den Besuch der Sternsinger am Montagmorgen in seinem Amtssitz in Berlin. Im Schloss Bellevue begrüßten er und seine Frau Elke Büdenbender pünktlich zum Dreikönigstag 40 Sternsinger aus dem Bistum Passau. „Meine Frau und ich waren schon an sehr vielen Orten, an denen Kinder eure und unsere Hilfe brauchen. Euch, liebe Sternsinger, kann ich ansehen, wie sehr euch diese Hoffnung der Kinder, die in anderen Umständen leben, antreibt“, so der Bundespräsident.  Mit ihrem Dienst würden die Sternsinger einen großen Beitrag dazu leisten, „dass unsere Welt, die in diesen Tagen auch Sorgen auslöst, ein klein wenig besser wird.“

„Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ lautet das Leitwort der aktuellen, 62. Aktion Dreikönigssingen. Passend dazu formulierten Stefanie (9), Lena (10) und Elisabeth (12) zu Beginn des Besuchs auch ihre Segensbitte für das Staatsoberhaupt: „Der Frieden bleibe stets bei Euch. Denn nur wer Frieden hat und Segen kann Gutes in der Welt bewegen.“ Den klassischen Sternsingersegen „20*C+M+B+20 – Christus mansionem benedicat, Christus segne dieses Haus im Jahr 2020“ schrieb Elisabeth anschließend an das große Schlossportal.

18 Mädchen und 22 Jungen aus der Pfarrei Rinch nach, dem Pfarrverband Simbach am Inn und dem Pfarrverband Kirchberg im Wald vertraten beim Empfang alle 300.000 Sternsinger, die sich in diesen Tagen bundesweit an der 62. Aktion Dreikönigssingen beteiligen. Im Bistum Passau hatten Ende 2018 mehr als 2.600 Sternsinger die vergangene, 61. Aktion Dreikönigssingen bundesweit eröffnet. Von dem Aktionsauftakt und ihrem Engagement für Kinder in aller Welt berichteten die Mädchen und Jungen am Dreikönigstag im Schloss Bellevue.

Toleranz, Freiheit, Gerechtigkeit und Versöhnung

„Gerade jetzt finden in 27 Ländern unserer Erde kriegerische Handlungen statt. Kinder leben in all diesen Ländern“, machten die Sternsinger zum Beginn der Vorstellung ihres Aktionsthemas „Frieden“ deutlich. Von Kolumbien über Mali, Nigeria und Somalia bis hin zu Afghanistan und Myanmar zählten die kleinen und großen Könige diese Länder auf und setzten ihnen danach 27 Mut machende Begriffe wie Rücksicht, Toleranz, Freiheit, Gerechtigkeit und Versöhnung entgegen. „Nur wenn wir alle daran arbeiten, dass all diese Dinge weltweit möglich sind, können wir die Welt verändern und Frieden schaffen“, machten die Passauer Sternsinger deutlich und formulierten anschließend ihre Bitte an den Bundespräsidenten: „Wir bitten Sie, dass sie sich gemeinsam mit vielen anderen dafür einsetzen, dass es immer weniger Länder gibt, in denen Krieg und Gewalt herrschen. Dass immer mehr Kinder in Frieden leben können.“

„Ehrenamtliches Engagement ist Baustein für friedliches Zusammenleben“

„Im Rahmen der Aktion Dreikönigssingen machen die Sternsingerinnen und Sternsinger in diesem Jahr auf das Thema ‚Frieden‘ aufmerksam – ein Thema, was angesichts der vielen Krisen in der Welt nicht oft genug im Mittelpunkt stehen kann und gerade für Kinder und Jugendliche besonders wichtig ist“, sagte Katharina Norpoth, Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), in ihrem Grußwort. „Diese großartige Aktion ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass ehrenamtliches Engagement ein wichtiger Baustein für das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft ist“, so Norpoth, die gemeinsam mit Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘, die Sternsinger zum Empfang im Schloss Bellevue begleitet hatte.

Bundespräsident Steinmeier empfing zum dritten Mal Sternsinger in seinem Amtssitz. Er setzt die Tradition der Empfänge fort, die schon seine Amtsvorgänger Karl Carstens, Roman Herzog, Johannes Rau, Horst Köhler, Christian Wulff und Joachim Gauck gepflegt hatten.

Rund 1,14 Milliarden Euro, mehr als 74.400 Projekte

Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,14 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 74.400 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 61. Aktion zum Jahresbeginn 2019 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.226 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 50,2 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung und soziale Integration.

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Papst Franziskus segnet Sternsingerinnen aus dem Bistum Aachen beim Neujahrsgottesdienst.

Aachen/Vatikanstadt. „Ich war sehr aufgeregt, aber es war sehr gut und der Papst war sehr nett“, erzählt die 14-jährige Sophie Breuer sichtlich beeindruckt nach dem Neujahrsgottesdienst am Mittwoch im Petersdom. Und auch die gleichaltrige Pia Hamm war von der Begegnung mit Papst Franziskus am Altar in St. Peter begeistert: „Es war sehr beeindruckend und ich kann es immer noch nicht richtig fassen.“ Die beiden Sternsingerinnen aus der Gruppe der Christlichen Arbeiterjugend (CAJ) in der Pfarrei Christus unser Friede in Herzogenrath-Kohlscheid (Bistum Aachen) hatten am ersten Tag des neuen Jahres eine würdevolle Aufgabe übernommen. Gemeinsam mit dem slowakischen Sternsinger Adam (10) aus Jakubany (Bistum Presov) trugen sie in ihren Sternsingergewändern die Gaben zum Altar im Petersdom.

Pia und Sophie sowie Antonia Reinhold (16) und Pia Lehmler (17) aus dem Bistum Aachen gehörten zu den 28 Sternsingern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, aus Ungarn, Italien, Rumänien und der Slowakei, die den Jahreswechsel in Rom verbracht hatten und am Mittwoch, 1. Januar, im Neujahrsgottesdienst vom Heiligen Vater gesegnet wurden. Bereits zum 16. Mal seit 2001 durften am ersten Tag des neuen Jahres Sternsinger bei der Gabenprozession im Petersdom dabei sein. Gemeinsam besuchten die Sternsingergruppen am Montagabend die Päpstliche Schweizergarde, sangen ihre Lieder und schrieben ihren Segen in der Kaserne der Gardisten im Vatikan über zahlreiche Türen. Vor dem Jahreswechsel feierten die Königinnen und Könige eine Messe in der römischen Gemeinde S. Maria dell´Anima. 

Segen auch für die deutschen Kardinäle
„Der Frieden als Weg der Hoffnung: Dialog, Versöhnung und ökologische Umkehr“, ist die Botschaft des Papstes zum Weltfriedenstag am 1. Januar 2020 überschrieben, mit der der Heilige Vater zum Jahresbeginn erneut einen deutlichen Appell an die Regierenden in der Welt richtete. Den Worten von Papst Franziskus schließen sich die Sternsinger bei ihrer laufenden Aktion Dreikönigssingen gerne an. Unter dem Leitwort „Frieden! Im Libanon und weltweit“ setzen auch sie sich für den Frieden in aller Welt ein.

Im Anschluss an das Angelusgebet auf dem Petersplatz wurden die Königinnen aus dem Bistum Aachen selbst zu Segensbringern. „20*C+M+B+20“ schrieben sie an die Wohnungstür des deutschen Kardinals Walter Kasper. Empfangen wurden sie am Nachmittag auch von Dr. Michael Koch, dem deutschen Botschafter beim Heiligen Stuhl. Für die vier Sternsingerinnen aus Herzogenrath-Kohlscheid wurde der Neujahrstag zum Auftakt für ein sicherlich ereignisreiches Jahr. Am 29. Dezember ist ihre Heimatdiözese Aachen Gastgeber der bundesweiten Eröffnung der nächsten Aktion Dreikönigssingen. Hunderte Mädchen und Jungen werden dann in der Kaiserstadt erwartet.

Rund 1,14 Milliarden Euro, mehr als 74.400 Projekte
Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,14 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 74.400 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 61. Aktion zum Jahresbeginn 2019 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.226 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 50,2 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung und soziale Integration.

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Bundesweiter Auftakt der 62. Aktion Dreikönigssingen: 2.000 Sternsinger feiern in Osnabrück

2.000 Sternsinger haben heute in Osnabrück den bundesweiten Auftakt der 62. Aktion Dreikönigssingen gefeiert. Die Friedensstadt Osnabrück und das Thema der aktuellen Sternsingeraktion passten dabei perfekt zusammen: „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“, heißt das Motto der Aktion, bei der sich die Sternsinger für den Frieden in aller Welt stark machen. „Die Menschen sehnen sich schon immer nach Gott und seinem Frieden, danach, dass kein Krieg mehr ist“, sagte Bischof Franz-Josef Bode, der die Aussendungsfeier im voll besetzten Dom St. Peter leitete. „Diese Sehnsucht ist heute nicht kleiner, sondern eher noch größer, weil es so viel Krieg und Gewalt gibt überall auf der Welt, gerade auch im Libanon. An die Menschen dort denken wir heute besonders, an die Kinder dort in ihrer Angst, an die Kinder auf der Flucht, Kinder in Lagern, oft ohne Schule und Bildung“, so Bode, der den vielen Kronenträgern und ihren Begleitenden für deren Einsatz dankte: „Ihr seid wirklich Könige und Königinnen, die Segen sind und Segen bringen, Könige und Königinnen unserer Hoffnung auf Frieden.“ Das Bistum Osnabrück war nach 2001 zum zweiten Mal Gastgeber für den bundesweiten Auftakt der Sternsingeraktion.

An der Eröffnung nahmen insgesamt rund 2.000 Sternsinger und 500 Begleitende aus 80 Pfarrgemeinden teil, davon 1.600 aus dem Bistum Osnabrück. Zudem waren 400 Sternsinger aus den neun (Erz-)Bistümern Aachen, Paderborn, Trier, Hildesheim, Essen, Regensburg, Mainz, Münster und Rottenburg-Stuttgart nach Osnabrück gekommen. Das Besondere in diesem Jahr: Neben der Aussendungsfeier im Dom fanden zeitgleich drei weitere Wortgottesdienste zur Aktionseröffnung in der Herz-Jesu-Kirche, in der Gymnasialkirche und in der Marienkirche statt.

„Ihr seid wahre Friedensbringer!“

Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘, und Thomas Andonie, Bundesvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), eröffneten im Rahmen des Gottesdienstes im Osnabrücker Dom die Aktion. Mit einem Countdown zählten alle Kronenträger gemeinsam von Zehn rückwärts und starteten in die Aktion Dreikönigssingen 2020. „Ihr seid wahre Friedensbringer! Kriege, Konflikte, Gewalt und Unfrieden zu Hause oder in der Schule – all das ist Gift für Kinder. Deshalb ist Frieden so wichtig“, sagte Pfarrer Dirk Bingener in Richtung der vielen Könige in ihren prächtigen Gewändern. „Mit dem Segen, der ihr seid, bringt ihr Freude, Licht und Frieden in die Häuser, die ihr besucht – und in die ganze Welt“, so Bingener.

Thomas Andonie, Bundesvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), wandte sich ebenfalls an die Kinder und Jugendlichen: „Ihr schnappt euch in den kommenden Tagen eure Gewänder, eure Kronen, eure Sterne, die Kreide und die Sammeldosen. Damit habt ihr die wichtigsten Wegbegleiter für die Sternsingeraktion beisammen. Ihr setzt euch ein, dass ihr und alle Kinder – ob aus Europa, Asien, Lateinamerika oder Afrika – in Frieden und ohne Angst und Gewalt aufwachsen könnt. Ihr fordert zurecht eine bessere, eine gerechtere Welt!“

Staffelstern wechselt den Besitzer: Werbung für bundesweite Eröffnung im Bistum Aachen Ein weiterer Höhepunkt der Aussendungsfeier war die Übergabe des Staffelsterns. Sternsinger aus dem Bistum Osnabrück reichten den großen Stern an Jonas (7), Malte (8), Jan (13) und Ben (10) aus dem Pfadfinderstamm Maximilian Kolbe in der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) aus Simmerath-Lammersdorf weiter. Sie nahmen den Stern stellvertretend für das Bistum Aachen entgegen. In Aachen wird am 29. Dezember 2020 die 63. Aktion Dreikönigssingen 2021 eröffnet. Der Staffelstern hatte das Jahr über im Bistum Osnabrück für die diesjährige Eröffnung geworben.

Bereits am Vormittag hatten die kleinen und großen Kronenträger für einen königlichen Auftritt in der Friedensstadt Osnabrück gesorgt und den Domvorplatz in ein Kronenmeer verwandelt. Ein buntes Bühnenprogramm und rockige Musik von der Bielefelder Band „Randale“ sorgten für die richtige Einstimmung auf den feierlichen Tag. Im Anschluss konnten sich die Sternsinger bei verschiedenen Mitmachangeboten im Theater, in den Schulen und an weiteren Orten ausprobieren und sich mit dem Thema der Aktion „Frieden“ auseinandersetzen. So ließ die Gruppe „Tamborena“ mit einem Trommelworkshop für 800 Sternsinger die Sporthalle der Domschule vibrieren. Selbst Bischof Franz-Josef Bode, Pfarrer Dirk Bingener, Thomas Andonie und die BDKJ-Diözesanvorsitzende Pia Lindemann ließen es sich nicht nehmen, eine Runde mitzutrommeln und hatten dabei sichtlich Spaß.

Sternsingerzug schlängelt sich durch Osnabrücks Gassen Nach den Workshops startete am frühen Nachmittag auf dem Domvorplatz der Sternsingerzug und schlängelte sich durch die teils engen Gassen Osnabrücks bis zum Dom mit einem Zwischenstopp am Rathaus. Dort wurden die Sternsinger von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert begrüßt und schrieben den Segen 20*C+M+B+20 (Christus mansionem benedicat  - Christus segne dieses Haus) an die Tür des Rathauses. Im Rathaus selbst trugen sich Bischof Bode, Pfarrer Bingener, Thomas Andonie und Pia Lindemann gemeinsam mit den vier Sternsingern Tobias (14), Maximilian (12), Tina (13) und Hannah (14) aus der Pfarrei St. Johannes in Spelle in das Goldene Buch der Stadt Osnabrück ein.

Unterstützung von allen Seiten

Vorbereitet wurde die bundesweite Eröffnung in Osnabrück vom örtlichen Diözesanverband des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und vom Bistum Osnabrück. 100 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die zahlreiche Aufgaben – von der Verkehrssicherung über die Gestaltung der Workshops bis hin zur Essensausgabe – übernahmen, sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Großartige Unterstützung erfuhren die Organisatoren zudem von der Stadt Osnabrück, dem Theater, dem Malteser Hilfsdienst, der Feuerwehr, der Franz-von-Assisi-Schule, der Ursulaschule, der Domschule sowie vom Mathom-Theater aus Melle und der Tanzschulen Hull und Hülsmann.

Rund 1,14 Milliarden Euro, mehr als 74.400 Projekte Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,14 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 74.400 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 61. Aktion zum Jahresbeginn 2019 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.226 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 50,2 Millionen Euro gesammelt. Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

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2.000 Sternsinger feiern heute in Osnabrück mit Bischof Bode den bundesweiten Auftakt der 62. Aktion Dreikönigssingen

Osnabrück. Rund 2.000 Sternsinger feiern heute den ganzen Tag über in Osnabrück den bundesweiten Auftakt der 62. Aktion Dreikönigssingen. „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“, lautet in diesem Jahr das Motto. Am Vormittag begrüßte Osnabrücks Bischof Franz-Josef Bode gemeinsam mit Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘, und Thomas Andonie, Bundesvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die Jungen und Mädchen auf dem Domvorplatz.

„Frieden ist eines der wichtigsten Themen, weil die Welt dermaßen zerrissen ist. Das Netzwerk, das die Kinder und Jugendlichen untereinander bilden, auch mit den Menschen im Libanon und darüber hinaus, das ist einfach ein Zeichen, das man nicht übersehen kann, wenn sich über hunderttausend junge Leute auf den Weg machen“, sagte Bischof Bode.

Um 15 Uhr wird die 62. Aktion Dreikönigssingen im Dom St. Peter in Osnabrück mit einer Aussendungsfeier offiziell eröffnet. Das Bistum Osnabrück ist nach 2001 zum zweiten Mal Gastgeber für den bundesweiten Auftakt der Sternsingeraktion. An der Eröffnung nehmen 2.000 Sternsinger und 500 Begleitende aus 80 Pfarrgemeinden teil, davon 1.600 Sternsinger aus dem Bistum Osnabrück. Zudem sind heute 400 Sternsinger aus den neun (Erz-)Bistümern Aachen, Paderborn, Trier, Hildesheim, Essen, Regensburg, Mainz, Münster und Rottenburg-Stuttgart nach Osnabrück gekommen.

Rund 1,14 Milliarden Euro, mehr als 74.400 Projekte Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,14 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 74.400 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 61. Aktion zum Jahresbeginn 2019 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.226 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 50,2 Millionen Euro gesammelt. Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

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