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Da es vermehrt zu Unsicherheit bezüglich Absagen und Stornierung von Veranstaltungen wegen Corona gekommen ist. Möchten wir mit Euch die aktuellsten Information teilen, die wir diesbezüglich haben.

Info zu Stornogebühren wegen Corona

Zusammenfassung der Informationen des Landesjugendrings:

Handlungsempfehlungen zum Umgang mit dem Corona-Erlass des MKFFI zu den Auswirkungen auf geförderte Maßnahmen im Kinder- und Jugendförderplan NRW (KJFP) vom 13.03.2020

Laut Erlass sind zunächst alle Möglichkeiten einer kostenfreien oder kostengünstigen Stornierung in Anspruch zu nehmen. Das schließt die Prüfung einer frühzeitigen Absage von Veranstaltungen mit ein.

Insofern sollte die Dokumentation der Absagegründe und der zeitlichen Einordnung bitte ernst genommen werden:

  • Wann wurden Verträge geschlossen?
  • Welche Stornofristen gelten für den Vertrag?
  • Wann wurde warum entschieden, die Maßnahme abzusagen oder sie (noch) nicht abzusagen?

Die Dokumentation unterliegt keiner besonderen Form, muss aber im Falle einer Prüfung nachvollziehbar sein

Maßnahmen, die für den Zeitraum nach den Osterferien geplant sind, bitte jetzt prüfen, wie die regulären Stornofristen sind und sich gegebenenfalls eine Wiedervorlage für den 19.04. notieren.

Je länger der Termin dieser Maßnahme nach dem Ende der Gültigkeit des derzeitigen MAGS Erlasses liegt, je weniger notwendig erscheint dabei eine derzeitige Absage. Umgekehrt: Je dichter eine Maßnahme an diesem Termin liegt, desto eher sollte sie bereits jetzt abgesagt werden, es sei denn, sie ist definitiv nicht verschiebbar oder unbedingt notwendig. Der Landesjugendring wird vorsorglich alle seine Veranstaltungen bis zum 31.05.2020 absagen.

Wurde ein Ausfallhonorar vertraglich vereinbart, so ist dieses in vereinbarter Höhe abrechnungsfähig.

Für den vermuteten Regelfall, dass kein Ausfallhonorar vereinbart wurde, ist noch keine abschließende Regelung getroffen worden. Wir sind hierzu in Gesprächen mit dem LVR und dem Ministerium, um eine verbindliche trägerfreundliche Erlassregelung für die Jugendverbandsarbeit zu erreichen. Im Falle eines im Finanzierungsplan vorgesehenen Eigenanteils ist dieser prozentual von den erstattungsfähigen Kosten abzuziehen.

Bei der Weitergabe aus Mitteln der Fachbezogenen Pauschale sind die verbandsinternen Richtlinien anzuwenden, die für die interne Mittelweiterleitung gelten und der dort geltende Eigenanteil ist entsprechend von den zuwendungsfähigen Kosten abzuziehen.

Für Maßnahmen der Jugendverbände / Jugendringe, die vor dem MAGS Erlass (15.03.2020) vom Träger abgesagt wurden, sind Ausfall- und Stornokosten im Rahmen des Erlasses erstattungsfähig. Die Gründe der Absage sind zu dokumentieren. Laut Diözesananhang des BDKJ-Diözesanverbandes Paderborn ist eine Förderung bis zu 100 % der anerkennungsfähigen Kosten möglich.

Kosten für Maßnahmen, die im Zeitraum vom 17.03.-19.04.2020 aufgrund des MAGS Erlasses durch die Einrichtung (Jugendherberge, Jugendbildungsstätte etc.) abgesagt werden mussten, sind nur abrechnungsfähig, soweit sie in den Verantwortungsbereich der Verbände / Jugendringe fallen, also evtl. Ausfallhonorare, gebuchte Busreisen, Material).  Bei Absage durch die Einrichtung darf diese den Verbänden / Jugendringen keine Stornokosten in Rechnung stellen und muss evtl. bereits getätigte Anzahlungen rückerstatten.

Stand: 20.03. 2020

Der Landesjugendring wird in den nächsten Tagen auf seiner Website unter ljr.nrw/corona-FAQ Antworten auf häufig gestellte Abrechnungsfragen im Zusammenhang

Bei weitergehenden Fragen dazu wendet Euch bitte an Euren jeweiligen Diözesanverband.

Bleib gesund und stay home !!!

#Corona stellt uns alle vor Herausforderungen. Was wir alle jedoch durch diese Krise gewinnen, ist Zeit. Zeit für Dinge, dessen Wichtigkeit wir im hektischen Alltag gerne vergessen. Wie wäre es, endlich einmal wieder einen Brief oder eine Postkarte an Freunde oder die Familie zu schreiben? So kannst du den Menschen zeigen, dass du an sie denkst – auch, wenn du sie zurzeit nicht sehen kannst. Wer freut sich nicht über eine kleine Karte? Und wenn du Glück hast, schreibt sogar jemand zurück. Das Motiv zur Postkarte kannst du auch auf unserer Homepage herunterladen: https://www.bdkj-paderborn.de/presse/pressedownloads.html

#schreiben #stayhomestaysafe #flattenthecurve #bdkj #kreativität


Am 28.03.2020 eröffnet die AfD ihren Kommunalwahlkampf mit Björn Höcke in Höxter. Dort hat sich inzwischen ein breites Bündnis zu einer Gegendemonstration gebildet. Der BDKJ Kreisverband Höxter, der BDKJ Diözesanverband Paderborn und das Dekanat Höxter rufen zur Beteiligung auf.
In der Anlage sende ich euch die Aufrufe des Dekanats, des BDKJ Kreisverbandes und ein aktueller Presseartikel. Der Kreisverband hat diesen Aufruf an alle Ortsgruppen im Kreis Höxter per Mail geschickt.
Wir bitten euch den Aufruf zu unterstützen und insbesondere Gruppen in den an den Kreisverband Höxter anliegenden Gebieten zur Teilnahme aufzufordern und  Infos in euren sozialen Medien einstellen. Für Gruppen aus Höxter bitten wir um Werbung für das Vorbereitungstreffen (siehe Presseartikel).

Weitere Infos zu Treffpunkten gibt  es bei Facebook. Dort wird auch der Zeitplan und die entsprechenden Orte aktualisiert: https://www.facebook.com/events/s/hoxter-zeigt-sich-nie-wieder-f/197886201595064/

2020_03_06 Aufruf BDKJ Höxter

2020_03_06-Aufruf-BDKJ-Höxter.pdf

2020_03_06-Dekanat_Aufruf-Aktionsbündnis-Höxter.pdf

2020_03_06-Preseartikel-Westfalen-Blatt-BDKJ-Aufruf.pdf

 

Sternsinger zum zwölften Mal im Europäischen Parlament zu Gast.

Brüssel. „Für mich ist der Besuch der Sternsinger eine liebgewordene Tradition, und ich freue mich sehr, dass wir wieder Sternsinger aus sechs Ländern hier in Brüssel haben“, sagte EU-Vizepräsident Rainer Wieland angesichts der vielen Königinnen und Könige im Protokollsaal des EU-Parlamentspräsidenten. Sechs Sternsinger-Delegationen aus Belgien, Deutschland, Italien, Österreich, Rumänien und Ungarn, brachten am Mittwoch, 8. Januar, den Segen in das Europaparlament in Brüssel. Die deutschen Sternsinger kamen aus der katholischen Pfarreiengemeinschaft Gerolsteiner Land (Bistum Trier).

Engagement für Menschen

Wieland zeigte sich angesichts der Friedensbotschaften der 23 Mädchen und Jungen beeindruckt. „Ihr bringt nicht nur den Segen, ihr seid ein Segen mit eurem Engagement für Menschen, die ihr überhaupt nicht kennt. Ihr zeigt, dass ihr euch Gedanken macht, dass es anderswo auf der Welt auch ein bisschen mehr werden muss, wie wir es hier in Europa seit Jahrzehnten haben. Die Verpflichtung, die wir Abgeordnete dafür haben, ist eine Verpflichtung, die auch ihr empfindet.“

„Frieden fängt im Kleinen an“

Die Mädchen und Jungen hatten sich im Vorfeld des Empfangs intensiv mit dem Thema Frieden beschäftigt. Jede Gruppe präsentierte selbst gestaltet Bilder und Friedensbotschaften dazu. „Durch die Medien erfahren wir jeden Tag, dass Kinder in den Krieg ziehen müssen, dass Menschen wegen ihrer Religion Angst haben müssen, dass Kinder auf der Flucht einen viel zu langen und gefährlichen Weg auf sich nehmen müssen. Das darf in unseren Augen nicht sein“, stellte Sebastian (13) stellvertretend für die deutschen Sternsinger heraus.

Einsatz für Frieden weltweit

„Das sind unsere Friedensbotschaften, die uns wichtig sind. Denn wir Sternsinger sind Friedensbringer. Wir wünschen uns, dass auch Sie alle hier im Europaparlament sich für eine friedliche Gemeinschaft in Europa und in der ganzen Welt einsetzen!“, forderte Maria (13) aus Italien/Südtirol stellvertretend für alle europäischen Sternsinger Wieland und alle anwesenden Abgeordneten auf. Im Anschluss an den Empfang brachten die Königinnen und Könige den Segen „20*C+M+B+20“ auch in die Büros der Abgeordneten ihres jeweiligen Heimatlandes. Bereits zum zwölften Mal seit 2008 trugen die Sternsinger ihren Segen in das Europaparlament. Zuvor hatten sie bereits das Büro der COMECE, der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft, besucht und den Segen gebracht.

Rund 1,14 Milliarden Euro, mehr als 74.400 Projekte Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,14 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 74.400 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 61. Aktion zum Jahresbeginn 2019 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.226 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 50,2 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Nothilfe.

http://www.bdkj.de

Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt 108 Sternsinger im Bundeskanzleramt.

Berlin.  „Wenn ihr überall in Deutschland von Haus zu Haus zieht, dann pflegt ihr einen wunderbaren Brauch“, begrüßte und lobte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag ihre 108 königlichen Gäste. Aus allen 27 deutschen Bistümern waren Sternsinger nach Berlin zum traditionellen Empfang im Bundeskanzleramt gereist. „Aber, es ist eben nicht nur der Brauch als solcher, sondern ihr bewegt damit natürlich noch sehr viel mehr. Ihr engagiert euch politisch und ihr macht auf ganz wichtige Themen aufmerksam. Und ihr als Kinder helft anderen Kindern auf der Welt“, so die Bundeskanzlerin in ihrer Ansprache an die kleinen und großen Könige. „Ihr bringt damit eine Botschaft zu den Menschen, wenn ihr durch die Städte und Dörfer zieht, die sagt: hier kann jeder etwas tun, wir brauchen Nächstenliebe, damit die Welt friedlicher wird und damit die Welt zusammenhält.“

„Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ heißt das Leitwort der aktuellen, 62. Aktion Dreikönigssingen. Die Sternsinger Eva (13), Oyana (13), Benedikt (14) und Tobias (13) aus der Gemeinde St. Johannes Baptist in Jena (Bistum Erfurt) zeigten mit einem kurzen Szenenspiel, warum sie und rund 300.000 weitere Sternsinger überall in Deutschland sich diesmal besonders dem Thema „Frieden“ verschrieben haben. Ein großes Bild einer Hauswand in einem Kriegsgebiet, voller Einschusslöcher, verwandelten sie in 27 Friedensbotschaften der Sternsinger. Ein Buch mit zahlreichen dieser farbenfrohen Botschaften überreichten sie im Anschluss der Bundeskanzlerin, verbunden mit einer großen Bitte: „Wir bitten Sie, dass Sie sich gemeinsam mit vielen anderen dafür einsetzen, dass immer mehr Kinder in Frieden leben können.“

Frieden – leicht und schwer zugleich

„In diesem Jahr ist unser Thema ‚Frieden! Im Libanon und weltweit‘ leicht und schwer zugleich“, machte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘ in seinem Grußwort deutlich. „Leicht, weil jeder Mensch doch verstehen kann, wie notwendig für das Aufwachsen von Kindern eine friedliche Umgebung ist. Sich zu entwickeln, zu lernen, seine Träume zu verwirklichen, zu wachsen braucht Frieden. Schwer aber, weil wir alle wissen, dass Kinder zu allererst und am schlimmsten unter den Kriegen und gewaltsamen Konflikten dieser Tage leiden“, so Pfarrer Bingener, der gemeinsam mit Lisi Maier, Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die 27 königlichen Delegationen ins Bundeskanzleramt begleitet hatte. In Richtung der Kanzlerin sagte Pfarrer Bingener: „Sie werden in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten Politikerinnen und Politiker treffen, die entscheidend dazu beitragen, ob Frieden werden kann oder sich die Spirale der Gewalt weiterdreht. Ihr Regierungshandeln wird weiter dazu beitragen können, dass weltweit immer mehr Kinder in Frieden und Gerechtigkeit aufwachsen können.“

Kinder sollen in Frieden und Freiheit leben können

Eine ganz besondere Aufgabe übernahmen die Sternsinger Johanna (10), Theresa (10), Armin (10) und Justus (10) aus der Gemeinde Zum Guten Hirten in Cottbus (Bistum Görlitz). Zunächst nahmen sie die Spende der Bundeskanzlerin entgegen, mit der Angela Merkel ein Bildungsprojekt für Kinder im Libanon unterstützt. Im Anschluss schrieben sie den Segen „20*C+M+B+20 – Christus mansionem benedicat, Christus segne dieses Haus im Jahr 2020“ im Kanzleramt an. Ein Segen mit wahrlich großer Symbolkraft: „Fast auf den Tag genau vor 30 Jahren waren die ersten Sternsinger aus der ehemaligen DDR, aus dem Bistum Görlitz, Besucher des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl“, erklärten die Königinnen und Könige aus Cottbus vor der großen Journalistenschar. „Wenn es die friedliche Revolution in unserem Land nicht gegeben hätte, gäbe es noch heute in Ostdeutschland keine Sternsinger. Wir wollen dazu beitragen, dass hier und in allen Ländern Kinder in Frieden und Freiheit leben können.“

Jeweils vier Sternsinger aus allen 27 deutschen Bistümern vertraten in Berlin die 300.000 engagierten Mädchen und Jungen, die sich rund um das Dreikönigsfest bundesweit an der 62. Aktion Dreikönigssingen beteiligen. Seit 1984 bringen die Sternsinger jedes Jahr ihren Segen ins Bundeskanzleramt. Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßte die kleinen und großen Könige bereits zum 15. Mal.

Rund 1,14 Milliarden Euro, mehr als 74.400 Projekte

Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,14 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 74.400 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 61. Aktion zum Jahresbeginn 2019 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.226 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 50,2 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung und soziale Integration.

http://www.bdkj.de